Wir Mütter sind oft Meisterinnen darin, den Stress anderer zu erkennen: bei unseren Kindern, dem Partner oder Kolleginnen. Doch bei uns selbst? Da schauen wir häufig weg: „das ist doch normal“, „andere schaffen das auch“,
„es wird schon wieder besser werden“…
Bis dein Körper oder auch die Seele lauter Signale senden. Die wir überhören.
Viele von uns funktionieren einfach weiter, bis die Erschöpfung nicht mehr zu ignorieren ist. Doch je früher wir auch unseren Stress erkennen, desto besser können wir gegensteuern. Bevor aus Dauerbelastung schlimmstenfalls ein Burnout wird.
Die wichtigsten Achtsamkeits-Signale, die viele übersehen
– Dauerhafte innere Unruhe oder Gereiztheit
Du bist schnell genervt, auch bei Kleinigkeiten, die dich früher nicht gestört haben.– Schlafstörungen
Du schläfst ein, wachst nachts ständig auf und grübelst oder fühlst dich morgens schon wie gerädert.– Körperliche Beschwerden ohne klaren Grund
Verspannungen, Kopfschmerzen, häufige Infekte, Magen-Darm-Probleme oder ständige Müdigkeit, obwohl ärztlich alles „in Ordnung“ ist.– Gefühl, nur noch zu funktionieren
Du machst alles, was gemacht werden muss, spürst aber kaum noch Freude oder Leichtigkeit dabei.– Schlechtes Gewissen & Gedankenkarussell
Ständiges „hätte ich doch…“, „ich bin keine gute Mutter, wenn…“Diese Signale sind keine Schwäche. Sondern sie sind wichtige Hinweise deines Systems, dass es Zeit für
mehr Selbstfürsorge ist.
Wie du lernen kannst, früher hinzuschauen
Der erste Schritt ist oft der schwerste: ehrlich mit dir selbst sein.
Nimm dir einmal am Tag einen kurzen Moment (z. B. unter der Dusche oder bei einem Kaffee) und frage dich:
„wie geht es mir gerade wirklich? Was brauche ich heute?“
Kleine Achtsamkeitsübungen helfen dabei enorm:
– Bewusste Bauchatmung (3–5 tiefe Atemzüge)
– Body-Scan: wo sitzt die Anspannung im Körper?
– Gedankenwolken: belastende Gedanken einfach vorbeiziehen lassen
Je öfter du das übst, desto früher bemerkst du, wenn dein Stress wieder steigt.
In meinen Achtsamkeitskursen für Frauen erlebe ich immer wieder, wie befreiend es ist, wenn Frauen (wieder) lernen, diese Signale ernst zu nehmen und aktiv etwas zu verändern. Viele berichten schon nach wenigen Wochen von mehr Ruhe, besserem Schlaf und mehr Geduld mit sich und den Kindern.
Du darfst auf dich hören!
Stress frühzeitig zu erkennen ist ein Akt der Selbstliebe, für dich und für deine Familie.
Du musst nicht warten, bis du komplett am Ende bist. Prävention ist hier das Stichwort. Besser in einer guten Phase starten, als in einer schlechten Phase „sich Zeit nehmen müssen“… Denn da haben wir am aller wenigsten Zeit.
Falls du Unterstützung dabei möchtest, begleite ich dich gerne. Ob im Online-Kurs „Zeit für Mich“, in einer kleinen Präsenzgruppe oder in einem kostenlosen Erstgespräch: du bist herzlich willkommen und ich freue mich auf dich.
Lerne, auf deine frühzeitigen Signale zu achten. Du bist es wert.
Liebe Grüße
Katharina