Achtsamkeit für Mütter/ Alleinerziehende: wie du inmitten des Alltags wieder zu Dir selbst findest

Als Alleinerziehende trägst du oft eine doppelte oder gar´ dreifache Last: Du bist Mutter, Vater, Organisatorin, Trösterin, Motivatorin und Haushaltsmanagerin, alles in einer Person.
Zwischen Kita, Schule, Arbeit, Einkaufen und den emotionalen Bedürfnissen der Kinder bleibt häufig kaum Raum und Zeit für dich selbst.  

Ich sehe es immer wieder in meinen Kursen und Gesprächen: viele Frauen geben alles für ihre Kinder und merken erst sehr spät, wie sehr sie sich dabei selbst verloren haben.
Die Tage vergehen im Hamsterrad, und abends fällt man erschöpft ins Bett: mit dem Kopf noch voller Gedanken.

Ich selbst durfte lernen: Achtsamkeit ist für uns Alleinerziehende kein nettes Extra!
Sie ist ein wichtiges Werkzeug, um nicht komplett auszubrennen und die liebevolle Mutter zu bleiben, die unsere Kinder brauchen.

Weshalb Achtsamkeit gerade bei uns so wertvoll ist

Wenn alles an einem selbst hängt, passiert es leicht, nur noch im Funktionsmodus zu laufen. Achtsamkeit hilft dir, zwischendurch wieder anzuhalten und zu spüren:
– wie geht es mir eigentlich gerade?
– wo brauche ich selbst ein bisschen Fürsorge?

Es geht nicht darum, stundenlang zu meditieren. Das ist bei unserem Alltag oft gar nicht realistisch.
Es geht um kleine, machbare Momente, die dir wieder Kraft geben.

Praktische Achtsamkeitsinseln für deinen
Alleinerziehenden-Alltag

Der Morgen-Anker

bevor der laute Alltag losgeht, nimm dir bewusst 2–3 Minuten:
setz dich mit einer Tasse Tee oder Kaffee hin, spüre deine Füße auf dem Boden und atme ein paar Mal tief in den Bauch. Das gibt dir einen ruhigen Start in den Tag

Der Übergangs-Atem

wenn du die Kinder ins Bett gebracht hast oder von der Arbeit nach Hause kommst, nimm dir eine Minute,
um bewusst zu atmen. Lass den bisherigen Tag von deinen Schultern rutschen. Sies hilft dir, vom „Mama-Modus“
in einen kurzen „Ich-Modus“ zu wechseln

Dankbarkeits-Mini

abends, wenn du dich hinlegst, nenne dir drei Dinge, für die du heute dankbar bist. Auch wenn es nur „die Kinder haben heute ohne Streit Zähne geputzt“ oder „ich habe es geschafft, pünktlich da zu sein“ sind.
Das verschiebt den Fokus auf das Positive an eurem Tag.

Grenzen spüren und setzen

Achtsamkeit hilft dir ebenfalls, deine eigenen Grenzen besser wahrzunehmen.
Darfst du heute mal „Nein“ zu einer Extra-Verabredung sagen?
Brauchst du Unterstützung von Freunden oder Familie?

Viele Alleinerziehende, die an meinen Kursen teilgenommen haben, berichten, dass schon diese kleinen Übungen
dazu führen, dass sie weniger gereizt sind, besser schlafen und wieder mehr Geduld im Alltag mit ihren Kindern haben.

Du darfst auch an dich denken!

Es ist kein Egoismus, wenn du auf dich achtest. Im Gegenteil:
deine Kinder profitieren am meisten von einer Mutter, die nicht ständig am Limit liegt.
Wenn du ruhiger und zentrierter bist, strahlt das auf deine ganze Familie aus.
Wie heißt es im Flugzeug: wenn eine Notsituation auftritt, zuerst die Maske auf dein Gesicht und dann den anderen helfen! Oder eine andere Situation: wann lädst Du deinen Handyakku auf? Wenn er schon auf rot steht und nur noch 3% anzeigt?

Falls du spürst, dass du Unterstützung brauchst, um diese Achtsamkeit wirklich in deinen Alltag zu integrieren:
ich begleite dich sehr gerne. Ob im flexiblen Online-Kurs „Zeit für Mich“, in einer kleinen Präsenzgruppe hier in der Region oder in einem Einzelcoaching.

Du machst schon so viel. Du darfst auch einmal loslassen.

Herzliche Grüße
Katharina