Die Pubertät ist für jedes Kind eine große Achterbahnfahrt. Und für uns als Alleinerziehende oft noch intensiver.
Plötzlich verändert sich alles: der Körper, die Stimmung, die Bedürfnisse. Auch unser Kind zieht sich zurück, wird laut,
ist mal super anhänglich und dann wieder total verschlossen. Und wir stehen oft allein da mit der Frage:
wie begleite ich mein Kind jetzt gut, ohne selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren?
Ich habe in den letzten Jahren viele Alleinerziehende und auch Teenies begleitet. Hierbei habe ich immer wieder gesehen, wie herausfordernd diese Phase sein kann. Aber auch, wie viel Schönes und Verbindendes darin steckt,
wenn wir die richtigen Wege finden.
Weshalb die Pubertät Alleinerziehende besonders fordert
Du bist nicht nur Mutter, sondern gleichzeitig die einzige Ansprechperson für alle Themen:
Schule, Freunde, erste Liebeskummer, Grenzen, Hormon-Chaos und die großen Fragen nach dem Sinn.
Es gibt keinen Partner, mit dem man abwechselnd die „schwierigen Gespräche“ führen oder sich gegenseitig entlasten kann. Das kann sich sehr einsam anfühlen und auch anstrengend sein.
Gleichzeitig sehnen sich unsere Teenies in dieser Zeit besonders nach Sicherheit und Halt, auch wenn sie es oft nicht zeigen.
Wie du dein Kind liebevoll begleiten kannst
1. einen sicheren Raum schaffen
Teenies brauchen einen Ort, an dem sie sein dürfen, wie sie gerade sind: ohne sofort bewertet oder korrigiert zu werden. Auch wenn es nur 10 Minuten am Abend sind: „Wie war dein Tag wirklich?“ und dann einfach zuhören.2. Gefühle ernst nehmen
Statt „Stell dich nicht so an“ lieber: „Ich sehe, dass du gerade total wütend/frustriert/traurig bist. Willst du mir erzählen, was los ist?“ Das hilft deinem Kind, Gefühle besser einzuordnen und stärkt die Resilienz.3. Grenzen klar und wertschätzend setzen
Gerade in der Pubertät brauchen Kinder klare Regeln – aber auch das Gefühl, dass sie trotzdem geliebt werden. „Ich liebe dich, und deshalb ist es mir wichtig, dass…“ kommt bei vielen Teenies besser an.4. die eigene Achtsamkeit nicht vergessen
Du kannst dein Kind nur dann gut begleiten, wenn du selbst nicht völlig erschöpft bist. Nimm dir kleine Auszeiten, auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang oder ein Telefonat mit einer Freundin ist.Und du kannst auch Übungen gemeinsam mit deinem Kind praktizieren, vielleicht als kleines Abend- oder Wochenend- Ritual?!
Einzelbegleitung als wertvolle Unterstützung
Manchmal ist es für Teenies leichter, mit einer neutralen Person außerhalb der Familie über ihre Sorgen, Ängste oder Selbstzweifel zu sprechen. In meiner 1:1-Begleitung für Teenies schaffen wir genau diesen geschützten Raum.
Hier geht es um Selbstvertrauen, Umgang mit Stress, Gefühle verstehen und wieder mehr innere Stabilität finden.
Viele Jugendliche blühen nach ein paar Sitzungen richtig auf: sie werden ruhiger, selbstbewusster und können besser mit dem Druck der Pubertät umgehen.
Du bist nicht allein auf diesem Weg
Als Alleinerziehende leistest du unglaublich viel. Es ist vollkommen okay, sich dabei Unterstützung zu holen :
für dich selbst und für dein Kind. Oder gerne auch gemeinsam.
Falls du gerade spürst, dass die Pubertät deines Teenies euch beide fordert, melde dich gerne. Ob in einer Einzelbegleitung für dein Kind, in einem Gespräch mit dir oder in einem meiner Kurse:
ich begleite euch mit Empathie und viel (auch eigener) Erfahrung.
Herzliche Grüße
Katharina